Wie schon früher erließ die Obrigkeit gegen den unmäßigen Kleideraufwand Verordnungen und strenge Gesetze. Man hielt sich daraufhin zunächst etwas zurück und trieb es nach kurzer Zeit toller als je zuvor. Der Sittenprediger Milichius schrieb: „Es ist jetzt kein Bürger so arm, kein Handwerksgesell und Pflugbengel so gering, daß er nicht wolle Sammet und Seide tragen; Barchent, Harras und gemeines tuch ist alles zu schlecht worden." Es sind die Faschingskostüme 2012, die das Strassenbild der Faschingsumzüge verändern.
Wichtige Wörter aus der Modeindustrie Von mode-schoenheit, 16:37
MERCERISIERT. Ein Veredelungsverfahren, welches Baumwoll-Erzeugnissen mehr Glanz, Festigkeit und Farbaufnahme gibt.
NEUE KLASSIK. Gemeint sind klassische Schnitte, die sich in modernen Farben zeigen.
Y-LINIE. 1955 von Christian Dior lancierte schlanke, körperbetonte Linie mit breitem Kragen oder Stoffdrapierungen. Z wie ZWIRN. Mehrere parallel angeordnete Fäden werden auf bestimmte Weise zu einem Gesamtfaden zusammengedreht.
Gesichtsbemalung und Frisur Von mode-schoenheit, 19:12
Gesichtsbemalung ist weiterhin in Mode und wird unter dem Einfluss von David Bowie und den Glam-Rockern noch ausgefallener. Deren borstige, bunte, hochstehende "Hahnenkämme" werden in der zweiten Hälfte des Jahrzehnts von den Punks mit ihren typischen Irokesen-Haarskulpturen noch übertroffen. Die normale Damenfrisur ist entweder lang, strähnig und in der Mitte geteilt oder, im Stil des Siebziger-Jahre-TV-Stars Farrah Fawcett, lang, stufig geschnitten und üppig aufgeföhnt. Durch die Disco-Welle kommen glitzernder Nagellack, feucht glänzende Lippen und dramatisches Abend-Make-up in leuchtenden Farben in Mode, während der hellere, feucht schimmernde Look des Prominenten-Make-up-Künstlers Way Bandy einen Großteil der Modefotografie der Siebziger prägt.
Der gesunde, natürliche und sportliche Stil des Supermodeis Lauren Hutton, einer Ikone der Siebziger, setzt diesen Trend fort und führt dazu, dass ein sorgfältig aufgetragenes Make-up bevorzugt wurde, das nicht wie Make-up wirkte.
Kleider an Kunden verschenken Von mode-schoenheit, 21:52
Wir schämten uns schrecklich zu zeigen, dass wir Geld verdienten, erklärte Barbara Hulanicki in ihrer Autobiographie, die sie allen Optimisten, Fatalisten und Träumern widmete. Wir verschenkten unsere Sachen praktisch an unsere Kunden. Und die Kunden dankten es ihr.
Halskette von Miriam Haskeil Von mode-schoenheit, 12:10
Absolut fantastisch ist das Internet jedoch für die Suche nach klassischen Designeraccessoires. Handtaschen, Schulter- und Kopftücher, Puderdosen, Haaraccessoires und Schmuck sind selten von der Größe abhängig und sind häufig echte Schnäppchen. Wenn der Zustand einer Halskette von Miriam Haskeil im Internet als gut beschrieben wird, so wird man sich in der Regel auch darauf verlassen können, und selbst wenn Ihnen die Haskell-Kette per Post aus einer Kleinstadt in Oklahoma geschickt wird, ist sie vermutlich billiger als diejenige, die in Ihrer Stadt im Geschäft ausliegt.
Richtig mit wertvollem Schmuck umgehen Von mode-schoenheit, 12:50
Im Fall von Einbruch oder Feuer ist Schmuck über die Hausratversicherung nur ungenügend abgedeckt. Besonders bei Erbstücken, die für Sie einen hohen ideellen Wert haben, wird oft nur eine verschwindend geringe Summe gezahlt. Erkundigen Sie sich bei Ihrem Versicherungsunternehmen und schließen Sie eventuell eine Zusatzpolice ab.
Wenn Sie zu einer Hochzeit eingeladen sind erkundigen Sie sich ruhig nach dem Dresscode ob groß und traditionell gefeiert wird oder eher leger. Vermeiden Sie es auf jeden Fall sich schicker oder auffälliger als die Braut zu stylen. Die Braut ist die Hauptakteurin des Tages und niemand darf ihr die Schau stehlen.
Modemarken und Schuhkauf Von mode-schoenheit, 11:08
Wenn Sie eine der beliebten Marken-Logo- Taschen haben wollen, dann kaufen Sie sich das Original von Vuitton oder Gucci oder Prada oder was immer Sie ins Auge gefasst haben, aber lassen Sie die Straßenhändler mit ihren billigen Kopien links liegen. Solche Imitate sind peinlich und ruinieren Ihr Image und es gibt mehr Leute als Sie denken, die diesen Schund auf sieben Meilen gegen den Wind erkennen.
Nehmen Sie zum Schuhkauf Ihre eigenen Probiersöckchen mit. Dann können Sie sicher sein, Ihre Füße nicht in mehrfach getragene Exemplare stecken zu müssen. Probieren Sie Schuhe nie barfuß an -nicht nur aus hygienischen Gründen, sondern auch, weil Sie sonst den Sitz und die Passform des jeweiligen Modells nicht richtig beurteilen können.